Monatsandacht zur Jahreslosung 2019

Februar 2019 und März 2019

Suche Frieden und jage ihm nach! Psalm 34,1 5

Liebe Leser des St. Georg-Boten, mit der Jahreslosung grüße ich alle ganz herzlich und wünsche Euch GOTTES reichen Segen, seine Hilfe und Führung.

Das Thema Frieden ist schon immer ein „Dauerbrenner“. Wir hören von Friedenskonferenzen, Friedensbewegung, Friedensmärschen, Weihnachtsfrieden, wir halten Friedensgebete und organisieren Friedensdekaden. Viele Menschen bemühen sich auf unterschiedliche Weise um Frieden. Die Jahreslosung ist aus einem Psalm Davids entnommen, geschrieben in einer Situation, welche für ihn voller Unruhe, Angst und Gefahren war. In diesen Momenten blickt er auf GOTT und es wird deutlich, auch unser GOTT sorgt sich um Frieden. Damals und auch heute.
Auf seine Art.

Die Weihnachtsbotschaft der Engel klingt noch in unseren Herzen nach: „Ehre sei GOTT in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen. “ Die Engel singen uns den Friedensplan GOTTES zu. Frieden entsteht, wenn wir GOTT die Ehre geben, ihm uns anvertrauen, ihm glauben, dass in dem Kind JESUS der Friede GOTTES in diese Welt gekommen ist. Das ist eine ganz persönliche Entscheidung mit globalen Auswirkungen.Wenn GOTT uns seinen Frieden in unsere Herzen schenkt, ändert sich unser Umgang miteinander. Wir dürfen seinen Frieden in Familie, Nachbarschaft, Kollegenkreis und Gemeinde weitergeben. Sein Frieden in uns bleibt ein Geschenk. JESUS sagt: „Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. “ (Joh.1 4,27) Lasst uns immer wieder auf GOTT schauen, der uns in JESUS seinen Frieden schenkt.

Seid gesegnet und bleibt behütet!

Euer Andreas Uhlig

Monatsandacht für Kinder



Liebe Kinder,

ich denke so gern an die Weihnachtszeit zurück. Das ganze Jahr hatte ich mich darauf gefreut. Das liebe Gesicht von meiner neuen Krippenfigur seht ihr auf dem Bild. Ja, der kleine rote Ochse war nicht von Anfang an dabei . Der alte braune Ochse, der Esel, die Schäfchen und Kamele haben ihn freundlich aufgenommen. Der Kleine durfte ganz nahe an der Krippe liegen . Er verbreitet Wärme für Jesus, Maria und Josef. Alle sind sie zusammengerückt, damit er Platz hat.

Das wünschen wir uns doch auch, dass wir nicht abseits stehen müssen, weil wir neu sind : In Rabenstein, in der Schule, im Kindergarten oder in der Gemeinde. Wir möchten hineingenommen werden in die Mitte, dort wo etwas los ist. Aber wie kann das geschehen? Erinnert ihr euch an Abu Simpel im Krippenspiel? Er war mit den Weisen aus dem Morgenland unterwegs und mit Blasen an den Füßen kam er in Bethlehem an. Jedoch hatte er kein Geschenk dabei. Maria gab Abu Simpel einen guten Rat: Schenke Jesus dein Herz. Alle an der Krippe stimmten ein: Ja, schenkt IHM euer Herz. Wir dürfen uns freuen, denn Jesus unser Heiland ist geboren. Er wünscht sich von uns allen, dass wir gut miteinander umgehen, freundlich sind und uns nach einem Streit wieder versöhnen können. Am Heiligen Abend habe ich in unser neues Vogelhaus reichlich Futter gelegt, damit für alle Meisen, Spatzen, Amseln und alle anderen gefiederten Freunde genügend da ist. Aber was musste ich beobachten? Zwei Amselhähne zankten sich so heftig, dass die Körner flogen . Irgendwann setzte sich einer auf die Wiese und der andere saß im Häuschen. Beide wurden satt und ich stand lächelnd am Küchenfenster. Wir Menschen hier im lande zanken nicht um Nahrung, es geht uns so gut. Doch manchmal sind wir Kinder, Eltern, Großeltern recht unterschiedlicher Meinung, was gerade richtig und wichtig ist. Wir wollen versuchen, besser aufeinander zu hören. Im neuen Jahr begleitet uns ein Psalmwort als Jahreslosung. Darin geht es um Frieden. Wir sollen dem Frieden nachjagen; eine tolle Ansage. Lasst uns starten, denn das ist wichtig. Nicht abwarten, dass ein anderer losläuft, selbst in die Spur gehen. Unterwegs sind wir alle mit verschiedenem Tempo. Lasst uns einander helfen, den richtigen Weg zum Frieden zu finden. Ihr lieben Kinder, oft seid ihr es, die uns Erwachsenen zum Staunen bringen über die Liebe Gottes zu uns Menschen. Ihr sprecht aus, womit wir uns manchmal so schwer tun. Das tut uns allen gut und so wollen wir Jesus bitten, dass ER uns auch im neuen Jahr miteinander segnet.

Es grüßt euch herzlich eure Elisabeth Kurth.